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Der Auftrag

Der Auftrag der Medienkommission beider Basel stützt sich auf das Film- und Trägermediengesetz vom 9.6.2010. Mit dem Gesetz wird der Stellenwert des Kinder- und Jugendmedienschutzes in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft gestärkt und gleichzeitig die langjährige Praxis der bikantonalen Zusammenarbeit gesetzlich verankert.

» Gesetz betreffend öffentliche Filmvorführungen und Abgabe von elektronischen Trägermedien (FTG)

» Verordnung zum Gesetz betreffend öffentliche Filmvorführungen und Abgabe von elektronischen Trägermedien (FTG)

Um den Jugendmedienschutz den Entwicklungen der letzten Jahre anzupassen, gelten mit dem Gesetz auch Altersbeschränkungen für den Verkauf von DVDs und von Videospielen.

Die Branche hat einen Verhaltenskodex zur Selbstkontrolle eingeführt. Für den Verkauf von DVDs ist dies der Movie Guide - Code of Conduct; für den Verkauf von Spielen der Code of Conduct zum Jugendschutz. Der Handel verpflichtet sich mit einer Unterzeichnung der Codes, sich an die Altersfreigaben anerkannter Bewertungssysteme zu halten. Für den Verkauf von DVDs gelten die Altersfreigaben der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft FSK; für Videospiele die Bewertungen von USK oder PEGI.

Die gesetzlichen Bestimmungen in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft unterstützen diese Selbstkontrolle der Branche. Die Medienkommission überprüft, ob sich der Handel in den beiden Kantonen an die Verkaufsbestimmungen der Branche hält.

Der Entscheid

Seit dem 1. Januar 2013 werden alle Filme schweizweit durch die Kommission Jugendschutz im Film beurteilt. Die Kommission setzt für die ganze Schweiz Alterseinstufungen für öffentliche Filmvorführungen und neu erschienene DVDs fest. Die Alterseinstufungen gelten als Empfehlungen für die Kantone, die Branche, die Eltern oder Lehrpersonen.

Die Medienkommission beider Basel übernimmt für die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft in der Regel die Einstufungen der Kommission Jugendschutz im Film als verbindliche Vorgabe. Mitglieder der Medienkommission haben zudem Einsitz in der schweizweiten Kommission.

Die Altersangabe

Wo sinnvoll und möglich, übernimmt die Kommission Jugendschutz im Film die Empfehlungen anerkannter Bewertungssysteme. Dies sind für Filme und DVDs die Altersfreigaben der deutschen Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft FSK.

Die Kommission Jugendschutz im Film kennt folgende Einstufungen für Filme in der Schweiz: Alterseinstufungen

Mit der Klassierung «ab 12» (als Beispiel) stellt die Kommission fest, dass der Film seine inhaltlichen und formalen Fragestellungen für durchschnittlich wache 12-jährige Jugendliche geistig nachvollziehbar, emotional verarbeitbar, intellektuell erkennbar und ästhetisch lesbar macht.

Die Klassierung «ab 12» lässt es dem Veranstalter offen, bis zu zwei Jahren jüngeren Zuschauern den Filmbesuch zu gestatten, sofern sie in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person sind. Die verlangte Begleitung garantiert den Austausch, der für Heranwachsende erforderlich sein kann, um eine unreflektierte, fremdgesteuerte Überforderung durch die filmischen Erlebniswelten zu verhindern.

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